Lorenzo Petrocca & Friends feat. Jens Bunge

Freitag 15.12.2017 - 21:00 Uhr - PODIUM

Photo by Dieter Reinmüller

Im süditalienischen Crotone 1964 geboren, ist Lorenzo Petrocca ein Musterbeispiel für Integration. Er war fünfzehn Jahre alt, als seine Familie ins Schwäbische übersiedelte und schon zwei Jahre später wurde er württembergischer Jugendmeister im Boxen. Neben dem Sport flammte aber sein Interesse für die Musik auf und bald schon spielte er in italienischen Tanzbands mit. Er war gerade 20, da war er in Soul- und Funkbands gemeinsam mit US-Soldaten dabei und mit 25 entdeckte er den Jazz. Seither, sein halbes Leben, hat sich Lorenzo Petrocca der swingenden Jazzmusik verschrieben

Lorenzo Petrocca überrascht uns immer wieder mit neuen künstlerischen Konstellationen. Dieses Mal steht er mit Jens Bunge auf der Bühne, über den Klaus Mümpfer im Jazz Podium schrieb: "Bläst Mundharmonika mit der Rasanz eines Bebop-Saxophonisten und auch mit dem vollen Ton der großen Balladenmeister."

Inspiriert von Stevie Wonder's Hit „Isn't She Lovely“, griff Jens Bunge als 18-jähriger zur chromatischen Mundharmonika. Über die Schallplatten von Toots Thielemans entwickelte er seine Leidenschaft für den Jazz und trat alsbald mit lokalen Jazzgruppen und Big Bands auf, wobei ihm sein melodischer Improvisationsstil zunehmend Aufmerksamkeit einbrachte.

Neben Auftritten mit eigenen Formationen spielte er u.a. mit dem Bundesjugendjazz-orchester „BuJazzO“ (unter der Leitung von Peter Herbolzheimer) und mit Jazzgrößen wie Art Farmer, Barbara Dennerlein, Emil Mangelsdorff, Bill Ramsey und Leni Andrade.

Begleitet werden die beiden Ausnahmemusiker von den in Ludwigsburg bestens bekannten Bassisten Jens Loh und dem Schlagzeuger Lars Binder.

Lars Binder unterrichtet u. a. an der Musikschule Ludwigsburg und ist an zahlreichen Band-Projekten beteiligt. Bereits mit 13 Jahren strapazierte er die Geduld des Publikums eines Schülerkonzerts mit einem zwölfminütigen Schlagzeugsolo.

Jens Loh begann im Alter von 6 Jahren das Geigenspiel und gelangte über den Umweg der Gitarre zum Kontrabass. Es folgten 8 Jahre Aufenthalt und Studium in den Niederlanden, die seine musikalische Sprache reifen ließen. Zahlreiche Tourneen sowie diverse Radio-, Fernseh- und Filmproduktionen haben Jens Loh als profilierten Bassisten etabliert.

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Konzertbilder von Dieter Reinmüller

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